Tipps & Tricks

Tipps, Tricks und Techniken zum Nähen

Wir haben 24 Tipps und Techniken zum Nähen zusammengestellt, für Anfänger und Profis gleichermaßen.
Für Das DLS Team 2020-10-01

Eines unserer Lieblingshobbys im Dutch Label Shop ist das Zusammentragen von Näh-Tipps, -Tricks und -Techniken für Anfänger sowie Fortgeschrittene (immer dann, wenn wir nicht gerade selbst mit dem Nähen oder Basteln beschäftigt sind). Anfänger wie Profis wissen, dass Näharbeiten eine ziemlich verzwickte Angelegenheit sein können. Lese dir also schnell unsere Tipps durch, um das Maximale aus deinen Nähprojekten herauszuholen und dabei noch mehr Spaß zu haben.

Tipp 1: Trete einer Online-Nähgemeinschaft bei

Instagram ist ein großartiges Tool, um Näh- und Bastel-Communities zu finden, sich inspirieren zu lassen und vielleicht sogar ein paar neue Freunde zu finden. Finde Gleichgesinnte, indem du Hashtags von unabhängigen, kleinen Labels und kreativen Köpfen folgst. Hab keine Angst, Beiträge zu kommentieren oder kurze Nachrichten an Leute zu senden, wenn du Fragen zu ihren Projekten hast oder einfach nur sagen möchtest, wie sehr du ihre Arbeit magst! Die meisten in den Communities sind sehr leidenschaftlich und freuen sich darüber, wenn andere diese Leidenschaft teilen.

Tipp 2: Ein neuer Start

Reinige deine Nähmaschine kurz, bevor du sie einschaltest. Verwende eine kleine Bürste, um die Oberseite der Maschine, die Stelle unter der Einzugsplatte (möglicherweise benötigst du dafür einen kleinen Schraubendreher) und die Stelle, an der sich die Spule befindet, abzuwischen und von Staub zu befreien. Verwende eine Pinzette, um lose Fäden und Stoffteile zu entfernen und öle die Maschine bei Bedarf (gemäß den Anweisungen des Herstellers; Meistens findet man eine PDF-Version der Nähmaschinenhandbücher online). Die meisten Haushaltsmaschinen werden mit kleinen Bürsten geliefert, aber du kannst auch ohne weiteres eine saubere Make-up-Bürste oder sogar einen Pfeifenreiniger verwenden, wenn du die originale Bürste nicht mehr findest. Die Wartung einer Maschine hat einen großen Einfluss auf deren Funktionsweise. Halte daher beim Nähen immer eine Bürste bereit, insbesondere bei Naturfasern wie Leinen und Baumwolle. Du wirst überrascht sein, wie viel Staub sich nach nur wenigen Stunden Nähen angesammelt hat!

Tipp 3: Kaufe Stoff online

Online-Stoffläden sind eine großartige Option für alle, die nicht in der Nähe eines Stoffladens wohnen oder einfach nur vielfältigere Optionen wünschen. Nutze den Stoffproben-Service, falls du dir bei einem Stoff unsicher bist. Viele Online-Shops haben superschnelle Versandoptionen, so dass du kurz nach der Bestellung bereits mit dem Nähen beginnen kannst.

Tipp 4: Immer alles vorwaschen

Vergesse nicht, die Stoffe etc. vor dem Nähen vorzuwaschen. Es gibt drei Hauptgründe für diesen einfachen, aber oft vergessenen Schritt, der einem Frust ersparen kann! Erstens laufen Stoffe und Besätze häufig in die eine oder andere Richtung ein. Um ein Einlaufen und verzogene Nähte deines fertiggestellten Teils nach dem ersten Waschgang zu vermeiden, solltest du also unbedingt vorwaschen. Zweitens bluten viele Textilien beim ersten Waschen Farbe aus. Wenn man mehrere Stoffe und Kontrastfarben in einem Projekt kombiniert, möchte man definitiv nicht, dass die Stoffe nach dem Zusammennähen und Waschen abfärben und dein Meisterwerk ruinieren. Und wenn dich diese beiden Gründe noch nicht überzeugt haben, dann vielleicht dieser: Stoffe werden häufig mit verschiedenen Chemikalien vorbehandelt, die für die Herstellung und Lagerung von Stoffen verwendet werden. Wenn man vorwäscht, werden diese entfernt und reizen die Haut nicht bei der Bearbeitung!

Tipp 5: Entdecke Indie-Designs mit PDF-Mustern

Muster per PDF-Datei sind eine super einfache Möglichkeit, deine Mustersammlung bequem von deinem Computer aus zu erweitern. Der enorme Anstieg an Stoffmuster-Designern bedeutet, dass es keinen Mangel an großartigen und trendigen Grundmustern gibt. Die Muster können im PDF-Format angefordert werden und landen dann per E-Mail in deinem Postfach. Anschließend muss man sie nur noch ausdrucken und zusammenkleben. Wenn du das zu zeitaufwändig findest, können einige Muster auch in größeren Formaten (etwa für Copyshops) geliefert werden, so dass man nicht Stücke zusammenkleben muss. Ein weiteres Plus ist, dass man auf diese Weise kleine unabhängige Unternehmen unterstützen kann!

Tipp 6: Verwende hochwertige Fäden

Wenn du beim Nähen Probleme mit der Fadenspannung hast, sie reißen oder sich an der Nadel stauen, versuche zunächst einen neuen Faden mit einer frischen Nadel, denn dies kann das Problem bereits lösen. Doch falls nicht, liegt es womöglich am Faden. Obwohl billige Fäden auf den ersten Blick kaum von teuren zu unterscheiden sind, bestehen sie häufig aus kürzeren Fasern von geringerer Qualität, die nicht glatt sind, sodass sie sich beim Passieren der Nähmaschine leicht verfangen können und am Ende einen schwächeren, fransigen Faden ergeben und leicht reißen. Wenn du dein Projekt mit einem minderwertigen Faden vernähst, besteht die Gefahr, dass sich beim Tragen deines neuen handgefertigten Stücks eine Naht löst (oder sogar ein Reißverschluss), weil ein Faden gerissen ist. Man sollte also am besten alle alten und minderwertigen Fäden, die man herumliegen hat, entsorgen. Fäden büßen mit der Zeit an Qualität ein und werden schwächer. Es ist zwar traurig, wenn man Omas alten Fadenvorrat vererbt bekommen hat und diesen nun (teilweise) nicht mehr verwenden sollte, aber man tut sich selbst keinen Gefallen, wenn man damit die eigenen Projekte „sabotiert“!

Tipp 7: Kenne deine Nadeln

Die Zahlen auf den Nadelpackungen für die Nähmaschine entsprechen in der Regel sowohl europäischen (70/80/90, usw.) als auch amerikanischen (10/12/14, usw.) Nadelgrößen und je höher die Zahl, desto dicker die Nadel. Für leichte Stoffe werden dünne Nadeln (z.B. 70/10) verwendet, für mittelschwere Stoffe wie Jersey, Baumwolle und Leinen sind mittelgroße Nadeln (z.B. 80/12) nötig. Dickere Nadeln (z.B. 90/14 oder 100/16) können für Jeansstoffe/Denim, Segeltuch und leichtes Leder verwendet werden. Sobald du die richtige Größe gewählt hast, stelle sicher, dass die Spitze der Nadel die richtige für den Materialtyp ist. Die am häufigsten verwendeten Nadeln sind eine Universal-Nadel, die sich gut für die meisten Gewebe eignet, und eine Nadel mit einer Kugelspitze, die sich mit Strickstoffen am leichtesten tut.

Tipp 8: Sei gnädig zu dir selbst

Sei dir sicher, dass du und dich gut fühlst, bevor du ein neues Projekt in Angriff nimmst. Wenn man in müdem oder gestresstem Zustand näht, ist eine Katastrophe fast schon vorprogrammiert - denn irgendwelche Problemchen gibt es bei einem Nähprojekt immer... Und sobald etwas nicht nach Plan geht, wirst du dich nur noch schlechter fühlen als zuvor. Also starte ein neues Projekt an einem guten Tag. Falls du aber bereits mittendrin und vom Projekt genervt bist, lass am besten alles liegen und stehen, und nimm die Arbeit erst dann wieder auf, wenn du dich ausgeruht und ausgeglichen fühlst und bereit für Herausforderungen bist.

Tipp 9: Folge dem Fadenlauf

Ein korrekter Fadenlauf ist von unschätzbarem Wert für das fertige Kleidungsstück. Nimm dir die Zeit, den Fadenlauf am Muster und am Saum des Stoffes auszurichten, um sicherzustellen, dass alles so ist, wie es sein soll. Auch nur ein paar Millimeter Abweichung kann bereits die Art und Weise, wie das fertige Kleidungsstück fällt, verändern und man hat am Ende leicht verdrehte Nähte. Wie das Sprichwort sagt – zweimal messen, einmal schneiden/nähen!

Tipp 10: Werde kreativ

Briefklemmer sind eine einfache Möglichkeit zur Sicherung schwerer und fester Stoffe wie Leder, Vinyl oder Segeltuch während des Nähens - perfekt für Stoffe, die zu dick für Stecknadeln sind oder nicht mit feinen Löchern versehen werden sollen.

Tipp 11: Heftstiche

Keiner mag sie, aber Heftstiche können ein Projekt retten. Verwende einen laufenden Stich mit einem einzigen Faden (an einem Ende verknotet) für die Platzierung und Fixierung von u.a. Reißverschlüssen, Abnähern, aufgesetzten Ärmeln. Es muss nicht perfekt sein, und du kannst dafür auch deine alten und verblichenen Fäden eines Nähsets verwenden. Vorstiche mögen ein bisschen unnötig erscheinen, aber es dauert weniger lange als eine Naht oder einen unebenen Reißverschluss aufzutrennen um von vorne zu beginnen. Außerdem kann man beim Auftrennen den Stoff beschädigen. Es ist besser, vorher ein paar schnelle Handstiche zu machen, als es nicht getan zu haben und hinterher zu bereuen.

Tipp 12: Verwende Einzwicke

Ein Ausruf an alle, die ihr nächstes Projekt ausschneiden möchten - nicht die Einzwicke vergessen! Vielleicht scheinen sie ein unnötiger zusätzlicher Schritt beim Schneiden zu sein (das sind sie nicht!), aber... tue es trotzdem! Nichts ist nerviger, als sie einem halb genähten Stück wieder hinzufügen zu müssen!

Tipp 13: Führen und Drücken des Stoffes

Durch das Ausüben eines gewissen Anpressdruckes während des Nähens erhält dein Kleidungsstück ein hochwertiges, professionelles Aussehen und kann sogar bereits gemachte Stiche verbessern. Als erstes muss man die Naht in dieselbe Richtung drücken, in die man gerade genäht hat, um die Stiche zu glätten, sodass sie bündig mit dem Stoff abschließen. Öffne als nächstes die Nahtzugabe und drücke sie flach, zuerst von der „falschen“ Seite und danach von der „richtigen“, um die Naht und etwaige Falten zu glätten. Beziehe dich abschließend auf die Musteranweisungen oder schließe die Naht nach deinen eigenen Vorstellungen ab.

Tipp 14: Kümmere dich um grobe Nähte

Wenn du Nähte hast, die sich an einem Punkt treffen - oder ein schweres Gewebe wie Jeans oder Segeltuch/Canvas hast, kannst du auf einfache und professionelle Weise sicherstellen, dass sie angenehm sind, indem du jedes Ende der Nahtzugabe diagonal abschneidest, um auf diese Weise die Nähte am „Treffpunkt“ weniger voluminös zu gestalten. Stelle aber sicher, dass du dies tust, bevor du den Saum final fertig stellst (als Zickzack, usw.).

Tipp 15: Willst du gerade Steppnähte?

Du kannst einen Streifen Klebeband auf dem Stoff positionieren, um ihn als Nähhilfe zu verwenden. Positioniere die Nadel direkt neben dem Klebeband, nähe sorgfältig, entferne das Klebeband vorsichtig, wenn du fertig bist - und voilà! Als Ergänzung dazu kannst du auch entfernbare Führungen mit Klebeband an der Nähmaschine anbringen. Messe dafür einfach den Abstand von der Nadelspitze und klebe ein Stück Klebeband auf das Maschinenbett, das der Breite entspricht, mit der die Kanten ausgerichtet werden müssen. Dies funktioniert gut, wenn du gerade erst anfängst, sowie bei Nahtbreiten, die sich von den Führungen unterscheiden, die sich möglicherweise bereits auf deiner Maschine befinden.

Tipp 16: Übe das Nähen mit der Hand

Wenn du Schwierigkeiten dabei haben, Stiche mit der Hand gleichmäßig zu setzen, zeichne zwei Markierungen mit dem gewünschten Stichabstand auf den Daumen, mit dem du den Stoff an Ort und Stelle hältst. Dann musst du nur noch die untere Markierung mit dem gerade abgeschlossenen Stich ausrichten und die obere Markierung zeigt dir, wohin der nächste Stich gehen soll.

 Tipp 17: Gerade Abnäher

Der Schlüssel zu einem perfekten Abnäher liegt darin, ihn so gerade wie möglich zu nähen, um Unsauberkeiten zu verhindern. Wenn du dir nicht zutraust, eine absolut gerade Linie zu nähen, ziehe mit Schneiderkreide und einem Lineal eine Linie auf den links gedrehten Stoff. Diese Linie sollte bis zu einen Punkt gehen, der nur wenige Stiche unterhalb der Stelle liegt, an welcher der Abnäher enden muss. Gehe bei den letzten Stichen vor dem Ende der Linie langsam vor, um sicherzustellen, dass die Nadel kurz vor der gefalteten Kante stoppt, und hebe dann den Fuß ein wenig an, während die Nadel unten ist, damit du den Stoff leicht drehen kannst. Beende die letzten Stiche in einem geringeren Winkel, sodass diese langsam von der gefalteten Kante abfallen, genau an dem Punkt, an dem der Abnäher enden soll. Achte darauf, beim Schneiden einen Rest zu lassen, damit du einen Knoten knüpfen kannst (und keinen Steppstich brauchst), denn man möchte an dieser Stelle keine zusätzliche Masse.

Tipp 18: Richtungsnähen

Wenn ein Stoff beim Nähen seine Form verliert oder eine Seite beim Nähen länger wird, probiere eine Technik namens Richtungsnähen aus. Der Sinn dabei ist, absichtlich in Faserrichtung des Stoffes zu nähen, um ein Dehnen zu verhindern. Die wichtigsten Schritte bei dieser Technik sind, immer von der breitesten bis zur engsten Stelle des Kleidungsstücks und vom höchsten bis zum niedrigsten Punkt des Ausschnitts zu nähen, sowie jede Seite des Kleidungsstücks auf die gleiche Weise zu nähen. Das klingt vielleicht etwas zeitaufwändiger, ist aber wirklich hilfreich.

Tipp 19: Hast du schon einen Teflon-Nähfuß?

Ein Teflon-Nähfuß ist ein Muss für alle schwer zu nähenden Stoffe, die an einem normalen Nähmaschinenfuß haften bleiben könnten. Es hilft rutschigen Stoffen wie Seidensatin und glänzendem Lycra sowie Leder, Vinyl und beschichteten Stoffen, leicht durch die Nähmaschine zu gleiten, was bedeutet, dass du weniger übersprungene Stiche und kaputte Fäden haben wirst. Dadurch kann man mit diesen relativ schwer zu nähenden Stoffen viel leichter arbeiten.

Tipp 20: Verleihe deinem Projekt dein eigenes Flair

Es ist gar nicht so schwer, eine bestickte Mütze oder ein besticktes T-Shirt herzustellen! Verwende einen bedruckbaren, wasserlöslichen Stoff/Stickerei-Stabilisator, um ein Design direkt von deinem Computer aus darauf zu drucken, und klebe diesen auf einen einfachen, gekauften Hut oder ein Kleidungsstück – und schon hast du eine perfekte Vorlage zum Übersticken. Wenn du noch nie zuvor gestickt hast, suche dir ein schnelles Online-Tutorial zum Üben. Nach kurzer Zeit kannst du dann bereits deine eigenen, maßgeschneiderten Teile erstellen, welche auch ein tolles persönliches Geschenk ergeben.

Tipp 21: Knöpfe richtig anbringen

Das Nähen eines Knopfes mag unkompliziert erscheinen. Stelle aber sicher, dass sie nicht sofort wieder abspringen. Wenn du einen Knopf von Hand annähst, sollte zwischen dem Knopf und dem Stoff ausreichend Platz sein, damit die Knopflochseite locker genug sitzt, wenn sie fertig ist, und nicht gegen den Knopf drückt. Der beste Weg, um dies zu schaffen, hängt von der Dicke des Stoffes ab, an dem der Knopf befestigt werden soll. Man kann  entweder ein paar Stifte oder Zahnstocher (für Stoffe mit dickerem Fellgewicht) zwischen Stoff und Knopf platzieren und so einen Abstandshalter schaffen. Nähe den Knopf dann wie gewohnt an und achte darauf, den Faden nicht jedes Mal zu fest zu ziehen. Wenn du fast fertig bist, nehme den Abstandshalter heraus und wickle den Faden um die Stiche zwischen dem Knopf und dem Stoff herum, bevor du ihn abbindest.

Tipp 22: Nahtabschlüsse

Verwende die richtige Naht für dein Kleidungsstück, damit auch die Innenseite schön aussieht. Unabhängig davon, ob du eine Overlock-Nähmaschine hast oder nicht, es gibt viele simple Methoden, um gerade Nähte gut abzuschließen, um ein Ausfransen des Stoffes zu verhindern und die Lebensdauer deines Kleidungsstücks zu verlängern. Ein einfaches Finish mit sauberen Kanten ist für die meisten leichten bis mittelschweren Stoffe gut geeignet, für sperrige Stoffe eher weniger, denn die Methode beinhaltet das Um-sich-selbst-Drehen der Naht und Nähstiche auf jeder Seite der Nahtzugabe. Französische Nähte, Flachnähte und eingefasste Nähte sind weitere Optionen, die tatsächlich recht leicht umsetzbar sind, sobald man den Dreh raus hat. Flachnähte und eingefasste Nähte sind perfekt für mittelschwere bis schwere Stoffe geeignet. Alle drei erwähnten Methoden führen zu einem professionellen Ergebnis, und sind problemlos mit einer Haushaltsnähmaschine möglich.

Tipp 23: Auf die Details kommt es an

Riegelstiche sind funktionale Details und können dein handgefertigtes Produkt sehr professionell aussehen lassen. Sie sind mit einer Nähmaschine mit Zick-Zack-Stich oder von Hand mit einem Peitschenstich leicht umsetzbar. Wenn du es mit der Maschinenvariante probieren möchtest, stelle sie auf einen sehr kleinen, engen Zick-Zack-Stich ein und nähe eine kurze Reihe (ungefähr 1 bis 1,3 cm lang). Stelle die Maschine anschließend wieder auf einen geraden Stich und nähe ein paar Mal über diese Zick-Zack-Reihe hinweg. Verwende diese Methode an stark beanspruchten Stellen wie Taschenöffnungen und Gürtelschlaufen.

Tipp 24: Mach‘ dein eigenes Ding!

Habe keine Angst davor, deinen Nähprojekten deine eigene Note zu verpassen. Das kann zum Beispiel bedeuten, der Musteranleitung nicht bis ins letzte Detail zu folgen und deine eigenen Ideen einfließen zu lassen, extra Stickdetails hinzuzufügen, oder dein Projekt mit einem individuellen Textiletikett zu versehen. Details, Stiche, Etiketten – du kannst dein Projekt zu etwas ganz Besonderen und Persönlichen machen, unabhängig davon, ob du es von Grund auf selbst entwickelt hast oder in Teilen einer Anleitung gefolgt bist.

Tipp 25: Habe Spaß!

Vielleicht klingt es kitschig, aber genieße die Zeit, die du zum Nähen eingeplant hast. Egal, ob du dabei Musik oder einen Podcast hörst oder lieber in Ruhe arbeitest, nutze diese Zeit, um dich vom Alltag zu erholen und kreativ zu sein!