Frau shoppt in einem Secondhand-Laden
Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit und Mode

Nachhaltigkeit und Mode sind heutzutage ein heißes Thema. Erfahre, wie Nachhaltigkeit und Mode zusammenpassen können und wie du deine Kleiderwahl nachhaltiger gestalten kannst.
2021-01-07
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Nachhaltigkeit ist eines der am heißesten diskutierten Themen in der Modewelt. Da „Fast Fashion“ einen großen Teil der Branche monopolisiert hat, fragen sich Viele, ob nachhaltige Mode sowohl für ein Unternehmen als auch für Verbraucher eine gute Option sein kann. Glücklicherweise gibt es mehrere nachhaltige Modepraktiken und daher auch kostengünstige nachhaltige Alternativen, ohne dafür ein Bankdarlehen aufnehmen zu müssen. Aber bevor wir uns damit befassen, hier erst mal ein kleiner Crashkurs zum Thema Nachhaltigkeit:

Was ist nachhaltige Mode?

Nachhaltige Mode, manchmal auch als „ethische Mode“ bezeichnet, ist als jedes Kleidungsstück definiert, das auf möglichst ethische und umweltfreundliche Weise hergestellt, vermarktet und verkauft wird. Für Bekleidungshersteller bedeutet dies, dass die Verwendung ethisch unbedenklicher oder recycelter Materialien, ein intuitives Design, ethische Herstellungsprozesse und ein sorgfältiger Umgang mit Ressourcen sichergestellt sind. Zusammengefasst muss das Produkt auf eine Art und Weise hergestellt und präsentiert werden, das weder für die Umwelt noch für die beteiligten Arbeitnehmer schädlich ist. Der Schritt in Richtung nachhaltiger Mode ist sinnvoll: Die Auswirkungen des Klimawandels sind weltweit zu spüren, und jede Bemühung, umweltfreundlicher zu werden, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus erhöht das immer stärker werdende Bewusstsein für sozioökonomische Probleme in der Bevölkerung die Wahrscheinlichkeit, dass Verbraucher Artikel kaufen, von denen sie wissen, dass diese ethisch einwandfrei hergestellt wurden. Leider leben wir aktuell in einer Welt, in der der Nachhaltigkeit und Ethik in der Produktion nur eine untergeordnete Rolle spielen. Für jene Unternehmen, die sich auf eine nachhaltige Herstellung konzentrieren, können die Produktionskosten daher in die Höhe schnellen, was zu den manchmal recht hohen Preis führt, die häufig mit nachhaltiger Mode in Verbindung gebracht werden. Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, wie es sich auch der Durchschnittsverbraucher leisten kann, sich von der allgegenwärtigen „Fast Fashion“ fort zu bewegen und sich nachhaltiger Mode zuzuwenden.

Secondhand-Läden

Das Einkaufen in Gebraucht- und Secondhand-Läden ist eine großartige Möglichkeit, kostengünstige nachhaltige Mode zu beziehen. Obwohl die in Secondhand-Läden verkauften Kleidungsstücke möglicherweise nicht nachhaltig hergestellt wurden, ist es gut für die Umwelt, wenn man alte Produkte wiederverwendet, anstatt neue zu kaufen. Eine tolle Sache ist außerdem, dass es zahlreiche spezialisierte Secondhand-Läden gibt, so dass es Kleidung für jeden Geschmack und jedes erdenkliche Budget gibt. Für Leute, die nur wenig Geld ausgeben möchten oder können, bieten gemeinnützigen Secondhand-Läden wie z.B. die Shops von Oxfam Deutschland gebrauchte Artikel ab nur wenigen Euros an. Für den Vintage-Liebhaber bieten designierte Secondhand-Läden und Vintage-Boutiquen Kleidungsstücke aus vergangenen Jahrzehnten an. Und für diejenigen mit einem teuren Geschmack bieten manche Gebrauchtwaren-Shops Designermode von bekannten Marken an, die oft deutlich günstiger als im Einzelhandel sind. Secondhand-Shopping floriert auch online: Websites wie secondlifefashion.de werden immer beliebter, eine Auswahl weiterer Online-Shops mitsamt vieler Informationen zu nachhaltiger Kleidung im Allgemeinen findet man auf der Seite nachhaltige-mode.de. Ohne Geschäfte wie diese würde alte Kleidung zu Abfall werden, was bedeutet, dass Secondhand-Einkäufe eine der umweltfreundlichsten und kostengünstigsten Möglichkeiten sind, sich nachhaltig zu kleiden.

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Upcycling

Für diejenigen mit einer DIY-Haltung ist Upcycling eine willkommene Möglichkeit, Nachhaltigkeit mit Gegenständen aus dem eigenen Kleiderschrank zu betreiben. Upcycling ist ein Prozess, bei dem alte Kleidung zu neuer Kleidung umgearbeitet wird, z.B. durch die Wiederverwendung des Stoffes, um etwas anderes zu kreieren, oder durch einfache Abänderungen mit einer Schere oder der Anwendung eines Stofffärbemittels an Kleidung, welche man zuletzt nicht mehr so recht tragen wollte. Es gibt zahllose Möglichkeiten sich am Upcycling zu beteiligen. Wenn du nicht so recht weißt, wo du anfangen sollst, hol dir Inspiration auf YouTube!

Kleidertauschbörsen

Eine weitere gute Möglichkeit, sich nachhaltiger Mode zuzuwenden, ist ein Kleidertausch! Wie das Sprichwort sagt, ist „des einen Müll, des anderen Schatz“! Und man weiß nie, welche Schätze sich im Schrank einer anderen Person befinden. Für Online-Shopper bieten Kleidertausch-Websites wie vinted.de den Nutzern die Option, ihre alten Kleidungsstücke aufzulisten und mit anderen Nutzern zu tauschen. Du solltest aber auf keinen Fall vergessen, dass du auch innerhalb deines Freundeskreises tauschen kannst – veranstalte doch einfach eine lustige Kleidertausch-Party, bei der alle Kleidungsstücke mitbringen, die sie nicht mehr tragen. Auf diese Weise reduziert man nicht nur Abfall, sondern kann auch noch den Inhalt des eigenen Kleiderschranks aufwerten.

Nachhaltigkeit muss nicht teuer sein. Es gibt etliche Möglichkeiten, trotz eines geringen Budgets umweltfreundlich zu handeln. Wenn du bereit bist, etwas deiner Zeit zu investieren, ist es möglich, ethische Modepraktiken in dein tägliches Leben zu integrieren - und vielleicht sparst du dabei sogar noch ein bisschen Geld.

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